Zuhören statt Bevormunden

Harmonische Generalversammlung der FREIEN WÄHLER Neulußheim mit Ehrung für Friedbert Langlotz

Nach einem arbeitsreichen Jahr und dem großartigen Erfolg bei der Kommunalwahl zogen die FREIEN WÄHLER Neulußheim eine positive Bilanz auf der Generalversammlung. Die Plätze im großen Saal des Haus der Feuerwehr waren gut gefüllt und in gemütlicher Atmosphäre führte der 1. Vorsitzende der  FREIEN WÄHLER, Sven Nitsche durch das Ortsgeschehen, während Dr. Karl Ludwig Ballreich die Gemeinderatsarbeit der letzten zwölf Monate zusammenfasste.

Das Jahr war natürlich geprägt vom Wahlkampf, und in zahlreichen Bildern wurden noch einmal die Stationen der Kandidatenansprache, der einzelnen Wahlaktivitäten sowie die Vielzahl an guten Gesprächen aufgelistet, die mit den Bürgerinnen und Bürgern von Neulußheim geführt wurden. Es zeigte sich immer wieder, dass die FREIEN WÄHLER mit der breiten Vielfalt ihrer Mitglieder und Kandidatinnen und Kandidaten große Bevölkerungsteile erreichen. Die zahlreichen Besuche und Begehungen, die Präsenz im Ort, bei Veranstaltungen und bei Entscheidungsbrennpunkten brachten immer wieder wertvolle Impulse in die Ratsarbeit. Und dieses Zuhören schätzten auch die Wählerinnen und Wähler, die die FREIEN WÄHLER zur stärksten Fraktion wählten.

Die heutige große Politik gleicht zunehmend einer einzigen Bevormundung, die zudem meist mit Mehrkosten durch Auflagen oder ideologischen Preissteigerungen verbunden sind. Auch in Neulußheim wurden solche Ideologieansätze von vielen verurteilt, denn Kommunalpolitik sollte das Wohl von allen Einwohnern berücksichtigen.

So konnte dann Dr. Ballreich auch unterschiedlichste Projekte des vergangenen Jahres aufzählen, die von den Gemeinderäten der FREIEN WÄHLER immer im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bewertet wurden. In zähem Ringen erfolgte dann die Suche nach Kompromissen wie etwa bei der Lärmaktionsplanung oder den abweichenden Interessenslagen bei Bauvorhaben.

Nicht nachvollziehen können die FREIEN WÄHLER die langwierigen Projekte beim Thema Transnet, wo es ein leichtes wäre, die neuen Stromleitungen auf die bestehenden Strommasten zu installieren. Obwohl die derzeitige Trasse schon deutlich länger besteht als das nun ins Feld geführte Naturschutzgebiet, sollen jetzt alternative Trassen über St. Leon geprüft werden, wobei die aktuell bestehenden Masten dann nicht abgebaut würden, denn auf ihnen befinden sich weitere Versorgungsleitungen, die nicht zum Ersatzstrom für das abgeschaltete Kraftwerk gehören.

Gleiches gilt für das Schneckentempo bei der Salierbrücke. Bauvorhaben dieser infrastrukturellen Bedeutung dürfen nicht mit solch einer geringen Zahl von Bauarbeitern ausgeführt werden. Auch beim Bahnhof war man fassungslos, wie realitätsfern und ziellos hier geplant und gebaut wurde.

Nitsche dankte allen Helferinnen und Helfern, denn nur mit dieser großen Gemeinschaftsleistung lassen sich die einzelnen Aktivitäten durchführen.

Dr. Roland Götz trug seinen Kassenbericht vor und konnte trotz einiger Ausgaben für den Wahlkampf von einem soliden Kassenstand berichten. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie und übersichtliche Buchführung, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. 

Für seine großen Verdienste sowohl im Ortsverein als auch in der Gemeinderatsfraktion wurde anschließend Friedbert Langlotz  mit einer Urkunde und einem Präsent ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Nitsche rief dabei noch einmal einige Stationen in Erinnerung und man war stets um seinen fachlichen aber auch menschlichen Rat dankbar. 
Mit einer harmonischen Aussprache, dem Ausblick auf die Veranstaltungstermine 2020 und guten Tischgesprächen endete die diesjährige Generalversammlung. Die FREIEN WÄHLER werden auch weiterhin den Kontakt zu den Menschen suchen und sich vor Ort ein Bild von Erreichtem aber auch Notwendigen machen.

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