Unsere monatlicher Bericht aus dem Amtsblatt:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, seit März „begleitet“ uns nun Corona, und langsam machen wir uns Sorgen, wie alles weitergeht. Ein Lockdown wie im Frühjahr war so vorher für die meisten unvorstellbar. Angesichts der damaligen Uneinschätzbarkeit des Virus mag diese Reaktion vielleicht nachvollziehbar gewesen sein. Nun, ein halbes Jahr später, ist immer noch vieles nicht mehr so, wie wir es kannten, schätzten und es für das menschliche Zusammenleben in einer Gemeinschaft auch wichtig ist. Beschränkungen, hauptsächlich für das Konsum-, Kultur- und Freizeitleben, werden nach wie vor undemokratisch von oben nach unten diktiert ohne dass man als Gemeinderat da ein Mitspracherecht hat. Es ist immer wichtig, die Gefährlichkeit von möglichen Krankheitsausbreitungen im Blick zu haben. Der Blick aus Ganze darf dabei aber auch nicht verloren gehen und es müssen auch kritische Fragen erlaubt sein. Auch in Neulußheim leiden Menschen unter dieser aktuellen Situation. Es gibt Angst vor einer Ansteckung und einer Krankheit, aber es gibt auch Kurzarbeit und damit weniger Lohn, Auftragseinbrüche und Umsatzrückgänge bei Selbständigen und Firmen sowie die damit verbundenen Entlassungen wirken sich unmittelbar auf die Betroffenen und ihre Familien aus. Ungeklärt sind auch die langfristigen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Auf die lange Phase der kompletten Isolation mit Homeschooling und gesperrten Spiel- und Sportplätzen folgt nun zwar vielfach wieder maskenbegleitende Anwesenheit in den Bildungseinrichtungen; generationsübergreifende Betätigungen sind von AGs bis hin zu gemeinsamen Gottesdiensten jedoch weiterhin tabu. Hygienebestimmungen machen Mehrfachnutzungen von vielen öffentlichen Gebäuden unmöglich zu Lasten von Vereinen sowie privaten Bildungseinrichtungen wie Musikschulen. Zu alledem fehlen uns allen auch die Kulturveranstaltungen, die Vereinsfeste und das ungezwungene Zusammensein. Von Kindern bis zu Senioren – Menschen sind Gemeinschaftswesen und viele leiden unter den „neuen Realitäten“ – in zweierlei Hinsicht. Die einen haben Angst und die anderen leiden unter den Einschränkungen. Das Leben wurde vielfach auf Leben und Arbeiten reduziert und die Auswirkungen werden wohl erst im Laufe der Zeit sichtbar. Wir verfolgen mit großer Sorge die weitere Entwicklung. Straßensanierungen mit Augenmaß statt purer Ideologie Mit der Carl-Benz-Straße und der Zeppelinstraße haben wir zwei aktuelle Planungsprojekte, bei denen Straßen, bedingt durch den Austausch von Versorgungsleitungen, auch von der Oberfläche und räumlichen Aufteilung neu gestaltet werden. Für uns FREIE WÄHLER gibt es dafür keine universelle Schablone, sondern wir betrachten jeden Straßencharakter individuell. Grundsätzlich ist uns Barrierefreiheit wichtig. Aber auch die Wünsche der Anwohner, denn diese LEBEN in diesen Bereichen. Straßenbäume, Verschwenkungen und limitierte Parkflächen sind oftmals Reizthemen zwischen Betroffenen und Entscheidungsträgern, die selbst nicht in der von ihnen propagierten Situation leben. Daher wägen wir FREIEN WÄHLER bei jeder Entscheidung neu ab, was genau an dieser Stelle sinnvoll ist. Der Dialog mit Anwohnern und Betroffenen ist für uns immer ein wichtiges Instrument zur Entscheidungsfindung. Wir FREIEN WÄHLER möchten IHRE Meinung wissen! Es geht um unser aller Lebensumfeld. Politik wird immer ideologiegeprägter und übertriebene Bürokratie lähmt Vorhaben und Betätigungen. Wir FREIEN WÄHLER suchen im Dialog mit Ihnen machbare Wege, die zielführend und erreichbar sind. Wir sind keine Partei, sondern seit fast siebzig Jahren ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Meinungen äußern. Sagen Sie uns Ihre Meinung zu unseren Entscheidungen und zu Neulußheim. Unter info@fwnl.de oder Telefon 38344 oder sprechen Sie uns persönlich an. Besuchen Sie uns auf Facebook, Instagram, Youtube oder www.fwnl.de . Ihre Gemeinderäte der FREIEN WÄHLER Günther Pöschel, Dr.Karl Ludwig Ballreich, Sven Nitsche, Heinz Kuppinger und Holger Eissler.

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