FREIE WÄHLER Neulußheim besuchen das neue Mehrgenerationenhaus

Was früher normal war, ist heute fast schon zu einer besonderen Form des Zusammenlebens geworden: das gemeinsame christlich respektvolle Wohnen mehrerer Generationen unter einem Dach.

Für die FREIEN WÄHLER war es daher ein besonderes Anliegen, dieses Projekt, im Herzen von Neulußheim, nun nach seiner Fertigstellung zu besichtigen und die neuen Mitbürger kennenzulernen. Das Gebäude ist schön und imposant geworden und steht in der Ortsmitte auf der Fläche des ehemaligen Kinos. Vorteilhaft ist auf jeden Fall die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten und der Bahnanbindung. Für die Bushaltestelle, die die FREIEN WÄHLER an dieser Stelle vehement abgelehnt haben, hätte es in unmittelbarer Nähe bessere Flächen gegeben.

Im Gespräch erläuterten die Neubürger ihre Eindrücke sowohl von der Wohnlage als auch der Vier-Sterne-Gemeinde ganz allgemein. Mit positiven und kritischen Aspekten wurde über die ersten Monate berichtet und die FWV-Vertreter notierten sich Stichpunkte für Nachfragen bei der Verwaltung.

Frau Brand führte anschließend durch das Gebäude und den Außenbereich. Sie erläuterte die einzelnen Baufortschritte und die noch ausstehenden Arbeiten, besonders im Gartenbereich. Mit einem wundervollen Panoramablick über Neulußheim vom Balkon des Hauses endete ein sehr informativer und angenehmer Besuch. Die FREIEN WÄHLER bedanken sich für die guten Gespräche und die wertvollen Anregungen.

Kerwe

KERWE Heute ist der dritte Sonntag im Oktober – also Kerwe in Neulußheim. Das Wetter ist (wie fast immer bei uns an Kerwe) strahlend schön, viele Bäume beginnen ihr Laub zu färben, die Temperaturen sind herbstlich amgenehm – aber aufgrund von Corona gibt es diesmal keinen Messplatzrummel, kein Oktoberfest, kein verkaufsoffener Sonntag usw. Wir wünschen dennoch allen einen schönen Kerwesonntag – vielleicht bei einem Kerwespaziergang oder einem Besuch in den Neulußheimer Lokalen, damit wenigstens die Gastwirte noch etwas Umsatz haben.

Unsere monatlicher Bericht aus dem Amtsblatt:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, seit März „begleitet“ uns nun Corona, und langsam machen wir uns Sorgen, wie alles weitergeht. Ein Lockdown wie im Frühjahr war so vorher für die meisten unvorstellbar. Angesichts der damaligen Uneinschätzbarkeit des Virus mag diese Reaktion vielleicht nachvollziehbar gewesen sein. Nun, ein halbes Jahr später, ist immer noch vieles nicht mehr so, wie wir es kannten, schätzten und es für das menschliche Zusammenleben in einer Gemeinschaft auch wichtig ist. Beschränkungen, hauptsächlich für das Konsum-, Kultur- und Freizeitleben, werden nach wie vor undemokratisch von oben nach unten diktiert ohne dass man als Gemeinderat da ein Mitspracherecht hat. Es ist immer wichtig, die Gefährlichkeit von möglichen Krankheitsausbreitungen im Blick zu haben. Der Blick aus Ganze darf dabei aber auch nicht verloren gehen und es müssen auch kritische Fragen erlaubt sein. Auch in Neulußheim leiden Menschen unter dieser aktuellen Situation. Es gibt Angst vor einer Ansteckung und einer Krankheit, aber es gibt auch Kurzarbeit und damit weniger Lohn, Auftragseinbrüche und Umsatzrückgänge bei Selbständigen und Firmen sowie die damit verbundenen Entlassungen wirken sich unmittelbar auf die Betroffenen und ihre Familien aus. Ungeklärt sind auch die langfristigen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Auf die lange Phase der kompletten Isolation mit Homeschooling und gesperrten Spiel- und Sportplätzen folgt nun zwar vielfach wieder maskenbegleitende Anwesenheit in den Bildungseinrichtungen; generationsübergreifende Betätigungen sind von AGs bis hin zu gemeinsamen Gottesdiensten jedoch weiterhin tabu. Hygienebestimmungen machen Mehrfachnutzungen von vielen öffentlichen Gebäuden unmöglich zu Lasten von Vereinen sowie privaten Bildungseinrichtungen wie Musikschulen. Zu alledem fehlen uns allen auch die Kulturveranstaltungen, die Vereinsfeste und das ungezwungene Zusammensein. Von Kindern bis zu Senioren – Menschen sind Gemeinschaftswesen und viele leiden unter den „neuen Realitäten“ – in zweierlei Hinsicht. Die einen haben Angst und die anderen leiden unter den Einschränkungen. Das Leben wurde vielfach auf Leben und Arbeiten reduziert und die Auswirkungen werden wohl erst im Laufe der Zeit sichtbar. Wir verfolgen mit großer Sorge die weitere Entwicklung. Straßensanierungen mit Augenmaß statt purer Ideologie Mit der Carl-Benz-Straße und der Zeppelinstraße haben wir zwei aktuelle Planungsprojekte, bei denen Straßen, bedingt durch den Austausch von Versorgungsleitungen, auch von der Oberfläche und räumlichen Aufteilung neu gestaltet werden. Für uns FREIE WÄHLER gibt es dafür keine universelle Schablone, sondern wir betrachten jeden Straßencharakter individuell. Grundsätzlich ist uns Barrierefreiheit wichtig. Aber auch die Wünsche der Anwohner, denn diese LEBEN in diesen Bereichen. Straßenbäume, Verschwenkungen und limitierte Parkflächen sind oftmals Reizthemen zwischen Betroffenen und Entscheidungsträgern, die selbst nicht in der von ihnen propagierten Situation leben. Daher wägen wir FREIEN WÄHLER bei jeder Entscheidung neu ab, was genau an dieser Stelle sinnvoll ist. Der Dialog mit Anwohnern und Betroffenen ist für uns immer ein wichtiges Instrument zur Entscheidungsfindung. Wir FREIEN WÄHLER möchten IHRE Meinung wissen! Es geht um unser aller Lebensumfeld. Politik wird immer ideologiegeprägter und übertriebene Bürokratie lähmt Vorhaben und Betätigungen. Wir FREIEN WÄHLER suchen im Dialog mit Ihnen machbare Wege, die zielführend und erreichbar sind. Wir sind keine Partei, sondern seit fast siebzig Jahren ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Meinungen äußern. Sagen Sie uns Ihre Meinung zu unseren Entscheidungen und zu Neulußheim. Unter info@fwnl.de oder Telefon 38344 oder sprechen Sie uns persönlich an. Besuchen Sie uns auf Facebook, Instagram, Youtube oder www.fwnl.de . Ihre Gemeinderäte der FREIEN WÄHLER Günther Pöschel, Dr.Karl Ludwig Ballreich, Sven Nitsche, Heinz Kuppinger und Holger Eissler.

Donnerstag, 01.10.2020 öffentliche Gemeinderatssitzung im Haus der Feuerwehr in Neulußheim

Am Donnerstag findet um 19 Uhr unter Coronabedingungen eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates statt. Tagesordnungspunkte sind die Feststellung der Jahresrechnung 2019, Erweiterungsbau Haus der Feuerwehr und die Detailplanung zur Sanierung der Carl-Benz-Straße. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Konfirmation in Neulußheim

Nachdem zum üblichen Zeitpunkt im Frühjahr die Konfirmation nicht stattfinden konnte, wurden gestern und heute 19 junge Menschen konfirmiert. Um den Hygieneauflagen gerecht zu werden und möglichst vielen Verwandten die Teilnahme zu diesem doch sehr wichtigen Ereignis zu ermöglichen, wurde die Gruppe aufgeteilt und nacheinander in insgesamt sechs Gottesdiensten die Aufnahme jedes einzelnen in die christliche Gemeinschaft gefeiert. Normalerweise ist gerade eine Konfirmation ein Fest der ganzen Gemeinschaft. Wie so vieles muss auch dies der aktuelle Situation geschuldet in diesem Jahr anders sein. Wir FREIEN WÄHLER wünschen den jungen Menschen alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

Sicherheitswesten für Schulanfänger

Im September geht die Schule wieder los und damit starten auch in den beiden Neulußheimer Grundschulen Lußhardt- und Markusschule wieder viele ABC-Schützen in ihren neuen Lebensabschnitt. 

Damit der Weg zur Schule ein Stück weit sicherer wird, haben die FREIEN WÄHLER Neulußheim auch in diesem Jahr wieder gerne Sicherheitswesten an die Schulen gespendet. 

Wir wünschen alle Schulanfängern einen guten Start, viel Freude in unseren Schulen und bitten alle Verkehrsteilnehmer, gerade in den nächsten Wochen besonders vorsichtig zu sein, bis sich die Kleinen etwas in der nicht immer einfachen Welt des Straßenverkehrs zurecht gefunden haben.

Eine sehr außergewöhnliche Blaussesaison geht heute zu Ende.

Selten war es im September solange schön wie dieses Jahr. Aber 2020 wird nicht als warmer September, sondern als Corona-Saison in Erinnerung bleiben. Wir FREIEN WÄHLER haben es unterstützt, dass der See geöffnet wurde. Uns war klar, dass es Unvorhergesehenes geben wird. Auch Unzufriedenheiten. Und wir haben Verständnis, dass Menschen mit Angst und Bedenken weg bleiben. Aber wir wollten allen anderen ihren Spaß mit einigen organisatorischen Rahmenbedingungen trotzdem ermöglichen. Und glücklicherweise gab es auch sehr viel Verständnis, Dankbarkeit und die Bereitschaft, die Spielregeln einzuhalten. Unsere Auffassung von Politik ist es, zu gestalten und nicht zu verbieten. Wege des Machbaren suchen anstatt allem aus dem Weg zu gehen. Im Gegensatz zu einigen anderen Seen und Bädern in der Region hatte der Blausee offen und hat somit seinen Besuchern ein zwar etwas verändertes, aber dennoch auch in vielem sehr vertrautes Stück Erholung geboten. Unser Dank geht an alle Verantwortliche für die große flexible Leistung, sich jeden Tag den Gegebenheiten anzupassen und für die Gäste, die diesen Betrieb mit ihrem Verhalten so dauerhaft ermöglicht haben.