Samstag Papiersammlung in Neulußheim

Der erste Herbstmonat ist schon wieder fast vorbei und der letzte Samstag im Monat steht bevor. Zeit für die monatliche Papiersammlung in Neulußheim auf dem Messplatz (Navigation Goethestraße). Papier ist ein gesuchter Rohstoff also werft Zeitungen, Kartonagen – aber auch Bücher oder Prospekte nicht in irgendeine Tonne, sondern bringt sie zum Messplatz und unterstützt damit in diesem Monat die Helfer von Haus Kunterbunt und Johanneskindergarten. Wie immer von 9-12 Uhr.

Schulanfang

Wir FREIEN WÄHLER Neulußheim wünschen allen Kindern und Jugendlichen, die heute wieder zur Schule „dürfen“ ;-), einen guten, sicheren und vor allem erfolgreichen Schulanfang! Wir wünschen aber auch allen Lehrererinnen, Lehrern und den im Schulwesen Beschäftigten wie Hausmeister, Sekretariat und Verwaltung ein gutes Gelingen ihrer Aufgabe mit unseren Kindern.

Schule ist nicht nur Wissensvermittlung, sondern vor allem auch Persönlichkeitsbildung. Und gerade in rauheren Zeiten ist es wichtig, die nachkommende Generation nicht nur an Bildung heranzuführen, sondern auch zu Persönlichkeiten zu entwickeln, die mit den Anforderungen des Lebens zurecht zukommen. 

Musikfest auf dem Messplatz

Das Fest des Neulußheimer Musikvereins zählt zweifellos zu den größten Vereinsfesten in Neulußheim und auch heute fanden wieder zahlreichen Gäste den Weg an die Turnhalle, um bei herbstlich deftigen Gerichten dem Klang der Blasmusik zu lauschen. Sowohl die eigene als auch befreundete Kapellen unterhielten die Besucher, die überdies eine Auswahl historischer Schlepperfahrzeuge besichtigen konnten. Das Wetter spielte ebenfalls mit. Ein großes Dankeschön an die vielen Helferinnen und Helfern, die uns Besuchern diesen angenehmen Sonntag bereiteten.

Unser Bericht aus dem Amtsblatt:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

trotz Urlaubszeit sind wir jederzeit für die Menschen hier im Ort ansprechbar. Wir freuen uns über Meinungen, Wünsche und Anregungen oder einfach nur ein gutes Gespräch, denn jede Sichtweise oder lokale Beobachtungen von Sachverhalten erweitern unser Betrachtungsspektrum und fließen in unsere Entscheidungsfindung ein.

Gerade in der Urlaubszeit ist so manche Gesprächsatmosphäre entspannter als in Phasen, wenn Entscheidungen im Rat behandelt werden. Wir verstehen selbstverständlich jeden, der klar seine Meinung äußern will. Die Emotionalität, die sich dann teilweise entwickelt hat, läßt uns allerdings vermuten, dass viele generell einem höheren Belastungsgrad ausgesetzt sind und deswegen deutlich engagierter diskutieren als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.

Dabei ist es legitim, dass uns jeder eine mögliche Lösung oder Verbesserung eines scheinbaren Mißstandes so schildert, dass es für sie oder ihn einen Vorteil bringt. Unsere Aufgabe ist es dann allerdings, dies alles einzuordnen und abzuwägen.

Sehr häufig werden wir mit der Forderung konfrontiert, doch bitte „an das Wohl der Bürger zu denken“. Zugesichert – das tun wir auf jeden Fall! Aber wir denken dabei nicht nur an das Wohl derer, die uns diesen Vorschlag so nachdrücklich und manchmal auch laut oder mit Aktionen und Leserbriefen übermitteln, sondern wir denken auch an das Wohl der anderen Bürger, die dann bei einer solchen Umsetzung einen Nachteil hätten.

Sobald abgewogen werden muss, wird es immer empfundene Gewinner und Verlierer geben. Daher ist unserer Meinung nach GUTE Kommunalpolitik nicht einfach eine Befriedigung einzelner Anliegen (die uns häufig bereits als notwendig suggeriert werden, obwohl es bei näherer Betrachtung tatsächlich nur Wünsche sind), sondern eine ausgewogene Abwägung der Interessen, Wünsche und Bedürfnisse möglichst vieler Beteiligten und vor allem der Machbarkeit und Zumutbarkeit.

Ähnlich verhält es sich bei Ideologien. Eine Ideologie ist immer ein Leitgedanke – Realpolitik ist dann jedoch der Kompromiß, die Entscheidungen so zu treffen, dass die Menschen, die unmittelbar betroffen sind, damit noch zurecht kommen.

Wie immer leben alle Kompromisse von der Akzeptanz und dem Verständnis für die Sichtweise des anderen. Und manche Themen können nicht mit einer halben Lösung abgeschlossen werden – es muss entweder so oder so entschieden werden.

Kommunalpolitik ist oftmals auf sehr langfristige Lösungen ausgerichtet. Eine Straße oder ein kommunales Gebäude sollen über viele Jahrzehnte hinweg den Anforderungen gerecht werden. Und eine Einrichtung, die aktuell nur von wenigen genutzt wird („wer braucht das schon…“), entwickelt sich in wenigen Jahren vielleicht zum unverzichtbaren Bestandteil.

Kurzum – das Leben in einer Gemeinschaft besteht aus vielen Einzelinteressen, die nicht immer alle erfüllt werden können, ohne dass andere dadurch Nachteile haben. Dennoch versuchen wir immer wieder, viele Meinungen zu erfahren, damit unsere Entscheidungen ausgewogen sind.

Es geht um uns alle. Politik wird immer ideologiegeprägter und Bürokratie lähmt oft Vorhaben und Betätigungen. Wir sind keine Partei, sondern seit siebzig Jahren ein vereinsmäßiger Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Meinungen äußern. Wir möchten den dörflichen Charakter bewahren und den Charme unserer Heimatgemeinde den Veränderungen, sinnvoll, machbar und lebenswert anpassen. Hier in der Gemeinde, wo man durch wohnen, leben, Freizeitaktivitäten und die Gespräche mit Nachbarn und Bekannten unmittelbar von den Lebensbedingungen betroffen ist, ist es uns wichtig, sinnvolle Rahmenbedingungen zu erhalten und zeitgemäß zu modifizieren. Überzeugung statt Zwang – zuhören, verstehen und gemeinsam gestalten statt zu Bevormunden.

Unter info@fwnl.de, Telefon 38344, persönlich, auf Facebook, Instagram, Youtube oder www.fwnl.de erreichen Sie uns.

Ihre Gemeinderäte Dr. Karl-Ludwig Ballreich, Holger Eissler, Heinz Kuppinger, Sven Nitsche und Antje Söhner.

Offizielle Einweihung der neuen Umkleidekabinen beim Sportclub Olympia

Heute wurde mit einer kleinen offiziellen Veranstaltung der Kabinenneubau des Sportclub Olympia eingeweiht. Die Kabinen werden zwar schon seit einiger Zeit intensiv genutzt – Corona ließ jedoch bisher eine würdige Einweihungsfeier nicht zu. So waren heute mit Bürgermeister, Gemeinderat, den am Bau beteiligten Firmen, den zahlreichen Spendern, den vielen ehrenamtlichen Helfern und natürlich den Mitgliedern alle eingeladen, die symbolische Einweihung zu feiern. Der Musikverein spielte, der erste Vorsitzende des SON, Jens Brömmer, umriss kurz die Baugeschichte und Bürgermeister Hoffmann sprach ein Grußwort der Gemeinde.

Für uns FREIEN WÄHLER ist es eine außergewöhnliche Leistung, wenn sich in der heutigen Zeit noch solch engagierte Personen finden, die neben ihren beruflichen und vereinsinternen Verpflichtungen eine solche Mammutaufgabe eines Neubaus bewältigen. Wir gratulieren zu dem neuen Gebäude – damit haben die Fußballer super Rahmenbedingungen.

Unser Bericht aus dem Amtsblatt

Raumbedarf der Markusschule – Argumente richtig einordnen

Die Markus-Grundschule benötigt für ihren zweizügigen Betrieb neben den jeweils vier Klassenräumen, die im alten Lehrerwohnhaus und im Bau B der alten Schule untergebracht sind, genau wie unsere kommunale Lußhardtschule auch Fachräume. Zusätzlich steht ab 2025 die verlässliche Ganztagesschule gesetzlich an – und auch da müssen rechtzeitig Räume vorhanden sein. Alle bisherigen Lokationen für solche Nutzungen wie etwa das Gebäude der ehemaligen Apotheke oder Räume im alten Schulhaus Bau A stehen nicht mehr zur Verfügung und so hat die Schule eine Idee unserer Gemeinderatskolleginnen von WFN übernommen, die bereits 2020 dafür einen Anbau an Haus B beantragt haben.

Sehr viele Anwohner, die sich nun dagegen aussprechen und eine Anwohnerbefragung fordern, vergessen, dass die meisten von ihnen wissentlich um die Existenz der Schule erst vor kurzem in die neuen Wohnhäuser gezogen sind. Und hätte man vor dem Bau dieser Wohnhäuser die damaligen Anwohner befragt, wären die Häuser wahrscheinlich gar nicht erst gebaut worden…

Makulatur ist auch die Forderung, für die komplette Schule einen anderen Standort zu suchen. Neulußheim hat keine solchen Grundstücke mehr; alle Flächen, die dafür geeignet scheinen, sind im überregionalen Flächennutzungsplan nicht für eine solche Nutzung ausgewiesen und auch nicht so einfach umzuwidmen. Und wenn die Schule gezwungen wird, durch fehlende Perspektive komplett den Standort Neulußheim zu verlassen, wird der Rückkauf des von der Schule unter Denkmalschutz restaurierten Erbpachtgebäudes für die Gemeinde ein millionenschweres Unterfangen.

In unseren Augen engstirnig ist das Argument von „auswärtigen“ Kindern. Die Schule ist eine regionale Einzugsschule eines privaten Trägers – ähnlich wie viele konfessionelle oder weltanschauliche Grundschulen oder auch die Volkshochschulen für Erwachsenenbildung. Daher ist es normal, dass Kinder aus mehreren Kommunen an den Schulstandort kommen. Und da Neulußheim keine weiterführenden Schulen hat, sind auch alle Neulußheimer Kinder ab der fünften Klasse für die umliegenden Kommunen „auswärtig“. Übrigens – erstaunlicherweise wurden bei Jugendtreff, Bücherei oder Blausee noch nie „auswärtige“ Besucher in Frage gestellt. Warum nun dieses unzeitgemäße Kirchtumdenken einiger – noch dazu bei einer Privatschule, die für Neulußheim einen Standortvorteil darstellt und die Kommune im Gegensatz zur Lußhardtschule nichts kostet? Sie zahlt ihre Gebäudeunterhaltung ebenso selbst wie die Organisationskräfte (Hausmeister, Sekretariat usw.). Im Gegenteil: als das Denkmalschutzamt in den 90er Jahren den Abriß des völlig heruntergekommenen alten Lehrerwohnhaus in der St.Leoner Straße verboten hatte, war die Gemeinde froh, dass mit der Markusschule ein privater Schulträger kam, der das Gebäude in Erbpacht für den symbolischen Preis von einer D-Mark übernahm und mit viel Geld und Eigenarbeitsleistung das Gebäude nach den amtlichen Auflagen in den heutigen Zustand brachte und seither pflegt.

Eine Erweiterung der Schule ist nicht geplant, und die Situation beim Bringen und Abholen der Kinder ist nach Aussage des Bürgermeisters längst nicht so chaotisch wie an unserer Lußhardtschule. Zu bedenken ist, dass in der morgendlichen und mittäglichen Verkehrssituation auch Kinder des Johannes-Kindergarten dabei sind, die nach Fertigstellung von dessen neuem Gebäude in die Zeppelinstraße wechseln. Generell ist eine Grundschule mit Halbtagesschule, zwölf Wochen Ferien und zwei kurzen Pausen am Vormittag sicherlich nicht der schlechteste Nachbar für eine Ortsmitte. Hätten wir für die Ortsmitte die gewünschten Gastronomie- und Ladengeschäfte bekommen, die wir dort gerne angesiedelt hätten, wäre sicherlich ein höherer Geräuschpegel, mehr Kundenverkehr und größere Parkplatzknappheit.

Mit der jetzigen Entscheidung ist übrigens nichts entschieden, sondern das Verfahren mit konkreten Planungen und Anhörungen erst eröffnet.

Sagen Sie uns Ihre Meinung unter info@fwnl.de – Ihre FREIEN WÄHLER Sven Nitsche, Holger Eissler, Antje Söhner, Heinz Kuppinger und Dr. Karl Ludwig Ballreich.

Das Runde muss nicht in das Eckige – sondern in das Loch!!!

Fußballgolf – eine Herausforderung! Klar ist Ballgefühl nicht hinderlich – aber auch kein Sieg-Garant… Spaß hat es allen gemacht; das Wetter war sommerlich schön, aber glücklicherweise nicht so brutal heiß – außerdem haben wir auf ausreichend Trinkpausen geachtet. Die Ferienkinder waren motiviert, unserer Helfer freudig bei der Sache – eine gelungene Ferienspaß-Veranstaltung. Vielen Dank an unsere disziplinierten Kinder und ein großes Dankeschön an unsere Helfer, dank deren Unterstützung eine solche Veranstaltung – wie viele andere – erst möglich ist!

Ferienspaß bei den FREIEN WÄHLERN

Im Rahmen des Kinderferienprogrammes bieten die FREIEN WÄHLER Neulußheim auch in diesem Jahr wieder den Ferienkindern die Möglichkeit, beim Fußballgolf ihr Geschick zu testen. Treffpunkt und Abfahrt ist am Dienstag, 02.08.2022 um 13.00 Uhr am alten Bahnhof. Die Überfahrt zum Fußballgolfplatz St.Leon erfolgt entweder mit dem Fahrrad oder mittels PKW. Die Rückkehr ist für circa 17.00 Uhr geplant. Alle Kinder werden, je nach Anmeldung, gebeten, ihre Autokindersitze oder ein verkehrssicheres Fahrrad mitzubringen. Rückfragen bitte an Sven Nitsche, Telefon 06205-38344 oder nitsche@fwnl.de