Messplatz-Sperrung wegen Jugendverkehrsschule

So manch einer wird sich gefragt haben, warum der Messplatz in Neulußheim an zwei Montagen und an zwei Freitagen gesperrt ist. Ursache dafür ist die jährliche Jugendverkehrsschule, die mit Grundschülern sicheres Verhalten im Straßenverkehr trainiert. Normalerweise findet dies auf dem Schulhof der Lußhardtschule statt, wo schon seit Beginn der Schule Straßen aufgemalt sind. Da dieser Schulhof wegen dem Neubau der Sport- und Kulturhalle derzeit sehr eingeschränkt ist, wurde der Messplatz als Ersatzareal ausgewählt, damit auch in diesem Jahr die Grundschüler die Verkehrsschulung erhalten.

Unser monatlicher Beitrag aus dem Amtsblatt:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

rechtlich wäre die Gemeinderatssitzung letzte Woche möglich gewesen. Der Bürgermeister hat die Meinungen der Fraktionen dazu abgefragt. 

Wir waren gegen die Durchführung. Nicht gesundheitlichen Aspekten, denn im Haus der Feuerwehr sind die Regeln umsetzbar.

Wir finden es aber unangepasst und geradezu provokant, während sich unsere Bürger, die Vereine und auch viele Selbständige und Betriebe drakonischen Maßnahmen bis hin zu faktischen Vereins- und Berufsverboten unterwerfen müssen; wenn zwei Bürger auf der Straße sich unterhalten und ein dritter zufällig hinzukommt und somit alle drei damit straffällig mit Geldbuße im Sinne der Kontaktbeschränkungen sind, dass wir in dieser Sperrzeit mit Gemeinderat und Verwaltung mit 25 Personen im Haus der Feuerwehr tagen und dazu noch großzügig die Bevölkerung einladen, ohne dass es zeitkritische Punkte zu behandeln gibt.

Einzig die Änderung Verbandssatzung Fibernet wurde im sogenannten Umlaufverfahren behandelt. Dabei erhält jeder Gemeinderat die Sitzungsvorlage. Wird nach Ablauf einer Frist nicht schriftlich widersprochen, gilt der Antrag als beschlossen. Formal haben wir zugestimmt, dass die Verbandssatzung von Fibernet gemäß Vorschlag geändert wird. Wir haben aber auch deutlich kritisiert, wie unzufrieden wir mit der Arbeit des Verbandes sind. 

Zum Verständnis: Unsere Telefon- und Kabelfernsehnetze waren früher immer aus Kupferleitungen. Mit zunehmenden Datenmengen (Versenden von Bildern, Internetnutzung, Streamingdienste, Datenaustausch mit Rechenzentren, Übertragung und Abruf von Echtzeitzuständen wie Staumeldungen, Witterungsmelder wie Temperaturmelder, Unwetterschutz, Webcams oder auch verkehrsgerechte Steuerung von Ampelanlagen und Geschwindigkeitsschilder) ist die Übertragungsfähigkeit von Kupfer physikalisch an ihren Grenzen und die Übertragung dauert immer länger. Glasfaser kann deutlich mehr Daten schneller übertragen und ist somit das Übertragungsmedium für die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche. Das Problem ist dabei, dass Glasfaser sukzessive in alle Häuser erst neu verlegt werden muss und dieser Tiefbau ist sehr teuer. Telekommunikationsanbieter arbeiten als Wirtschaftsunternehmen umsatzorientiert und bauen nachvollziehbarerweise nur dort aus, wo angesichts einem zu erwartenden Kundenaufkommen die Tiefbaukosten zeitnah durch Kundenentgelte wieder eingenommen werden.

Eine Kommune hat jedoch jedes Jahr Straßensanierungen, Umgestaltungen oder auch ungeplante Baumaßnahmen wie etwa bei einem Wasserrohrbruch. Wird bei dieser Gelegenheit, wenn die Straße deswegen bereits aufgegraben ist, Glasfaser mitverlegt, entsteht stückweise auch in allen anderen Bereichen eine Versorgung. Die Gemeinde kann diese Leitungen dann an Netzbetreiben vermieten. 

Für diese Ausbaurealisierung haben die Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis den Verband „Fibernet“ gegründet und zahlen jedes Jahr viel Geld für dessen Verwaltung. Aber ein nennenswerter Fortschritt beim Ausbau ist nicht erkennbar. Daher ist der Verband auch bei anderen Kommunen immer wieder in der Kritik. Glasfaserausbau ist kein Hobby, sondern ein elementarer Bestandteil zukünftiger Infrastruktur und für jede Kommune, auch für Homeoffice, ein wichtiger Standortfaktor.

Wir FREIEN WÄHLER möchten IHRE Meinung wissen!

Es geht um unser aller Lebensumfeld. Politik wird immer ideologiegeprägter und übertriebene Bürokratie lähmt Vorhaben und Betätigungen. Wir FREIEN WÄHLER suchen im Dialog mit Ihnen machbare Wege, die zielführend und erreichbar sind. 

Wir sind keine Partei, sondern seit fast siebzig Jahren ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Meinungen äußern. Sagen Sie uns Ihre Meinung zu unseren Entscheidungen und zu Neulußheim. 

Unter info@fwnl.de, Telefon 38344 oder sprechen Sie uns persönlich an. Besuchen Sie uns auch auf Facebook, Instagram, Youtube oder www.fwnl.de.

Ihre Gemeinderäte der FREIEN WÄHLER Dr. Karl Ludwig Ballreich, Holger Eissler, Heinz Kuppinger, Sven Nitsche und Günther Pöschel.

Ampel Anschluß-Stelle Neulußheim-Mitte wird gebaut

Die ersten Masten stehen – die beabsichtigte Ampelanlage an der Abfahrt Neulußheim-Mitte wird nun realisiert. Im Gemeinderat wurde dies weder besprochen noch entschieden. Wir FREIEN WÄHLER erwarten dadurch einen erhöhten Durchgangsverkehr im Ort. Wenn sich angesichts der großen Verkehrsdichte zwischen den Anschluß-Stellen Neulußheim-Nord und Neulußheim-Süd künftig in beiden Richtungen der Verkehr rückstaut (wie bei der Ampel Abzweig Hambrücken gut zu beobachten ist), werden sicherlich einige statt brav im Stau zu warten versuchen, durch unseren Ort zu fahren. Diese Ampel ist ums so sinnloser zu bewerten, als dass direkt daneben bereits die stillgelegte Abfahrrampe zum ehemaligen Bahn-Ladegleis vorhanden ist und nur nach unten hätte weitergebaut werden müssen. Wir hatten dies mehrfach vorgeschlagen.

Keine Gemeinderatssitzung wegen Corona

Rein rechtlich hätten wir heute die Gemeinderatssitzung durchführen können. Der Saal im Haus der Feuerwehr ist groß, die Abstände werden eingehalten usw.
Aber auch wir haben uns dafür ausgesprochen, die Sitzung abzusagen. Nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern wir fänden es fatal und provokant, wenn allen in diesem Land Kontaktbeschränkungen auferlegt werden, und wir uns mit fast dreißig Personen zu einer Sitzung mit wenig dringlichen Tagesordnungspunkten treffen.
Wenn viele ihren Beruf nicht ausüber und damit ihre Lebensgrundlage nicht erwirtschaften dürfen, wenn viele trotz umfangreicher Investitionen in Maßnahmen und Materialien nicht öffnen dürfen, wenn Vereine sich nicht zu ihrem Vereinssport treffen dürfen und alle Kontakte vermeiden sollen sollten wir uns dieser Disziplin auch unterordnen. Und für ganz wichtige Themen gibt es auch noch Umlaufbeschlüsse…

Samstag von 9- 12 Uhr Papiersammlung in Neulußheim

Am kommenden Samstag findet von 9-12 Uhr die monatliche Papiersammlung in Neulußheim auf dem Messplatz an der Goethestraße statt. Wie die letzten Monate auch diesmal wieder Coronabedingungen – bitte im Auto sitzen bleiben – die Helfer laden aus.
Bitte bringt Euer Papier und Kartonagen! Diesmal sammelt der Musikverein, und wie alle anderen Vereine haben auch die Musiker in diesem Jahr keine Gelegenheit gehabt, bei Konzerten oder Vereinsfesten Geld einzunehmen. Daher ist die Papiersammlung für viele Vereine die einzige Einnahmequelle neben den Beiträgen. Bitte auch Nachbarn und Freunde animieren – für Euch ist es Abfall, aber für die Sammlung ist es wertvolle Vereinsunterstützung!!! DANKE!!!!!